
OjisanVIP
#1Zum Anfang die positive Seite: ein Anime, der im Rahmen einer spannenden Geschichte die Weinkultur bewirbt, ist eigentlich keine dumme Idee.
Aber! Wie aus Asien nicht anders zu erwarten, liegt der Fokus komplett auf den klassischen „Marketing-Champions“ aus Frankreich, allen voran die Preisführer aus Bordeaux. Wie langweilig und soooo 1990er - inzwischen hat sich doch (fast) überall rumgesprochen, dass auch anderswo erstklassiger Wein produziert wird, und das sogar mit oft einer besseren „Verträglichkeit“ (Stichwort Pestizideinsatz).
Leider kommt Italien nur ein bisschen, und alle anderen Regionen (Spanien, Portugal, Österreich, …) bisher gar nicht vor. Ganz zu schweigen von Deutschland, das ganz hervorragende Weine zu bieten hat (als Tipp: mal nach Völcker in der Pfalz googeln, um nur eine von unglaublich vielen möglichen Entdeckungen zu bewerben 😀).
Und die übersteigerte Heroisierung der Geschmacksnerven der Hauptfiguren wirkt eher einschüchternd. Die Darstellung der „Visionen“ beim Weintrinken mögen dichterische Freiheit sein, erinnern aber eher an LSD 😎. Und keiner meiner Weinfreak-Freunde kann beim Vorbeigehen an einem Haus anhand der drinnen geöffneten Flasche den Winzer und Jahrgang erschnuppern.
Also insgesamt ist dieser Anime ein generell passabler Tropfen, der aber leider ziemlich korkt 😛.
Aber! Wie aus Asien nicht anders zu erwarten, liegt der Fokus komplett auf den klassischen „Marketing-Champions“ aus Frankreich, allen voran die Preisführer aus Bordeaux. Wie langweilig und soooo 1990er - inzwischen hat sich doch (fast) überall rumgesprochen, dass auch anderswo erstklassiger Wein produziert wird, und das sogar mit oft einer besseren „Verträglichkeit“ (Stichwort Pestizideinsatz).
Leider kommt Italien nur ein bisschen, und alle anderen Regionen (Spanien, Portugal, Österreich, …) bisher gar nicht vor. Ganz zu schweigen von Deutschland, das ganz hervorragende Weine zu bieten hat (als Tipp: mal nach Völcker in der Pfalz googeln, um nur eine von unglaublich vielen möglichen Entdeckungen zu bewerben 😀).
Und die übersteigerte Heroisierung der Geschmacksnerven der Hauptfiguren wirkt eher einschüchternd. Die Darstellung der „Visionen“ beim Weintrinken mögen dichterische Freiheit sein, erinnern aber eher an LSD 😎. Und keiner meiner Weinfreak-Freunde kann beim Vorbeigehen an einem Haus anhand der drinnen geöffneten Flasche den Winzer und Jahrgang erschnuppern.
Also insgesamt ist dieser Anime ein generell passabler Tropfen, der aber leider ziemlich korkt 😛.
Kommentare – The Drops of God
