
AcurosVIP
#1Was für ein skurriles Werk – hielt sich die erste Folge noch zurück, wird jetzt herrlich bekloppter Humor ausgespielt, der mir in dieser Episode gleich mehrere Lacher abgerungen hat.
Inhaltlich wird nun also Ringo Oginome ins Spiel gebracht – eine junge Dame, die laut der Prinzessin (oder wie Shouma sie so schön nennt: »O magnificent hat!«) das Penguin drum besitzen soll – »vermutlich«. Übrigens fragte ich mich, wie oft man diese Persiflage aufs Magical-Girl-Genre noch sehen wird; der Auftritt der Prinzessin ist zwar cool, aber wenn das nun in jeder Folge recycelt wird, fänd ich das nicht gerade optimal.
Shouma und Kanba verfolgen die junge Dame und finden dabei zwar nicht das Penguin drum, aber so manches heraus: Ringo geht an eine Mädchenschule (weswegen natürlich die unsichtbaren Pinguine eingeschleust werden) und scheint sonst mehr oder weniger normal … wobei … in einem Buchladen gönnt sie sich einen Leitfaden zur Männerverführung, wandelt dann zielsicher in ein Dessousgeschäft und verschwindet anschließend – bis die beiden Brüder sie an einer Hauswand sehen, an der sie über einen schmalen Grat entlang balanciert und an dessen Ende ein Foto macht.
Warum? Das wird gleich klar: Abends wartet Ringo ausgerechnet auf Keiju Tabuki, den Klassenlehrer der Zwillinge, um ihm das Foto zu zeigen – ein Foto von einem Schwalbennest (der Lehrer ist immerhin sehr angetan). Aber damit nicht genug, Ringo verfolgt ihn bis zu seinem Zuhause, legt sich unter das Haus und benutzt ein Abhörgerät, um noch mehr Informationen über ihn zu erhaschen. Tja, die Gute ist kein Stück besser als unsere beiden Protagonisten, allerdings voll und ganz vom Schicksal überzeugt – und darüber hinaus alles andere als normal.
Der Humor in dieser Folge ist aber das eigentliche Highlight. Ich musste schon bei dem sabbernden Pinguin am Frühstückstisch zu Beginn kurz lachen, doch generell gibt es in der Episode etliche herrlich bekloppte Einlagen, sodass ich einfach bestens unterhalten wurde. Vorrangig sind natürlich die Pinguine dafür zuständig, denn die lassen quasi im Akkord die beknacktesten Aktionen vom Stapel, die auch noch vorzüglich inszeniert werden (… allein die Szene in Ringos Klassenzimmer).
So kann es gerne weitergehen – kurzweilige Unterhaltung, die meinen Geschmack bestens trifft; meine initiale Skepsis gegenüber Humor als Hauptgenre ist fürs Erste wie weggeblasen.
Nachtrag:
Allein die Eröffnung der Episode ist schon grotesk: Man sieht als erstes eine rosa Kloschüssel, in die Ringo grad ihr Notdurft abgesondert hat, und aus der nun ein paar gelbe Sterne aufsteigen, während Ringo was über schickssalhafte Begegnungen faselt, begleitet von dem Anblick mehrere Mädchenbeine hinter weiteren Toilettentüren. Japaner haben manchmal eben einen richtigen Schaden – und das ist auch gut so.
Inhaltlich wird nun also Ringo Oginome ins Spiel gebracht – eine junge Dame, die laut der Prinzessin (oder wie Shouma sie so schön nennt: »O magnificent hat!«) das Penguin drum besitzen soll – »vermutlich«. Übrigens fragte ich mich, wie oft man diese Persiflage aufs Magical-Girl-Genre noch sehen wird; der Auftritt der Prinzessin ist zwar cool, aber wenn das nun in jeder Folge recycelt wird, fänd ich das nicht gerade optimal.
Shouma und Kanba verfolgen die junge Dame und finden dabei zwar nicht das Penguin drum, aber so manches heraus: Ringo geht an eine Mädchenschule (weswegen natürlich die unsichtbaren Pinguine eingeschleust werden) und scheint sonst mehr oder weniger normal … wobei … in einem Buchladen gönnt sie sich einen Leitfaden zur Männerverführung, wandelt dann zielsicher in ein Dessousgeschäft und verschwindet anschließend – bis die beiden Brüder sie an einer Hauswand sehen, an der sie über einen schmalen Grat entlang balanciert und an dessen Ende ein Foto macht.
Warum? Das wird gleich klar: Abends wartet Ringo ausgerechnet auf Keiju Tabuki, den Klassenlehrer der Zwillinge, um ihm das Foto zu zeigen – ein Foto von einem Schwalbennest (der Lehrer ist immerhin sehr angetan). Aber damit nicht genug, Ringo verfolgt ihn bis zu seinem Zuhause, legt sich unter das Haus und benutzt ein Abhörgerät, um noch mehr Informationen über ihn zu erhaschen. Tja, die Gute ist kein Stück besser als unsere beiden Protagonisten, allerdings voll und ganz vom Schicksal überzeugt – und darüber hinaus alles andere als normal.
Der Humor in dieser Folge ist aber das eigentliche Highlight. Ich musste schon bei dem sabbernden Pinguin am Frühstückstisch zu Beginn kurz lachen, doch generell gibt es in der Episode etliche herrlich bekloppte Einlagen, sodass ich einfach bestens unterhalten wurde. Vorrangig sind natürlich die Pinguine dafür zuständig, denn die lassen quasi im Akkord die beknacktesten Aktionen vom Stapel, die auch noch vorzüglich inszeniert werden (… allein die Szene in Ringos Klassenzimmer).
So kann es gerne weitergehen – kurzweilige Unterhaltung, die meinen Geschmack bestens trifft; meine initiale Skepsis gegenüber Humor als Hauptgenre ist fürs Erste wie weggeblasen.
Nachtrag:
Allein die Eröffnung der Episode ist schon grotesk: Man sieht als erstes eine rosa Kloschüssel, in die Ringo grad ihr Notdurft abgesondert hat, und aus der nun ein paar gelbe Sterne aufsteigen, während Ringo was über schickssalhafte Begegnungen faselt, begleitet von dem Anblick mehrere Mädchenbeine hinter weiteren Toilettentüren. Japaner haben manchmal eben einen richtigen Schaden – und das ist auch gut so.
投稿の最終更新日時は 08.03.2021 07:24 です。
Episode 2 – Penguindrum
