
AcurosVIP
#1Die Frage, was es mit Masako und dem Knaben Mario auf sich hat, wird gleich im ersten Teil angeschnitten, denn Kanba stattet der Stalkerin prompt einen Besuch ab – und zieht bald geschockt wieder ab, denn eben jener Mario ist ebenso auf Ringos Tagebuch angewiesen wie Himari. Dass Masako allerdings nur eine Hälfte hat, verschweigt sie zunächst. Aus dem ganzen Gesülz zum Thema Liebe wurde ich indes kaum schlau, aber in der Angelegenheit ist das letzte Wort vermutlich noch nicht gesprochen.
Ringo hingegen hat sich von ihrem Demutsanfall erholt, denn in der U-Bahn erklärt sie, dass sie »Project M« nicht aufgeben wird und verfällt auch prompt wieder in ihr eher rabiates Verhaltensmuster. Aber: Shouma weigert sich, ihr zu helfen, und zwar nicht nur, weil das Buch nun weg ist. Erfolgreich – auch wenn das erst später klar wird – pflanzt er den Samen des Zweifels in Ringo, indem er (sinngemäß) sagt: »Du bist du, und sonst niemand.«
Natürlich dauert das Aufblühen eine Weile – genug Zeit also für Ringos nächsten obskuren Plan: Erneut besorgt sich von dieser unfassbar vertrauenswürdigen Webseite ein (anderes) Rezept für einen Liebestrank; diesmal hat sie sogar Erfolg – bei der Zubereitung und bei der Verabreichung. Als Ringos nächster skurriler Tagtraum stattfand, dachte ich noch, sie stelle sich das nur vor, doch nein: Ihr heißgeliebter Keiju betet tatsächlich den Boden unter ihr an, und so landen beide in seinem Schlafzimmer, er über ihr. Ich fragte mich: »Sie werden doch nicht wirklich …«
Aber nein, natürlich nicht, denn Ringo beginnt zu weinen – die Saat des Zweifels beginnt aufzugehen; die prompt auftauchende und schon obskur gelassen bleibende Yuri tut ihr Übriges. Als sie dann auf Shouma trifft und es zum nächsten (bewusst genauso inszenierten) Streit kommt, wird die Sache jedoch ungewöhnlich. Prinzessin Heute-mal-großzügig verkündet wieder ihre »Survival strategy«, doch was erlebe ich? Die Szene wird nicht nur (deutlich) abgekürzt gezeigt, es spielt auch eine andere Musik.
Und nicht nur das: Die Prinzessin fordert nicht, sie gewährt Ringo das Recht zum Jammern. Und das nutzt diese – interessanterweise in einer U-Bahn, die an praktisch jeder Stelle von einer rot leuchtenden »95« dekoriert wird. Momoka starb jedenfalls am Tag von Ringos Geburt (das war mir nicht so exakt bewusst), aber der eigentliche Knüller – so als Folgenabschluss – war Shoumas Offenbarung: Kanba und er wurden ebenfalls an diesem Tag geboren.
Keine perfekte Folge, aber kurzweilig und irgendwie spannend. Oder anders formuliert: Eine vorzügliche Mischung der Genres, bei der mich eigentlich nur die zwei etwas übertrieben dargestellten Prügeleinheiten (von Ringo für Shouma) gestört haben.
Ringo hingegen hat sich von ihrem Demutsanfall erholt, denn in der U-Bahn erklärt sie, dass sie »Project M« nicht aufgeben wird und verfällt auch prompt wieder in ihr eher rabiates Verhaltensmuster. Aber: Shouma weigert sich, ihr zu helfen, und zwar nicht nur, weil das Buch nun weg ist. Erfolgreich – auch wenn das erst später klar wird – pflanzt er den Samen des Zweifels in Ringo, indem er (sinngemäß) sagt: »Du bist du, und sonst niemand.«
Natürlich dauert das Aufblühen eine Weile – genug Zeit also für Ringos nächsten obskuren Plan: Erneut besorgt sich von dieser unfassbar vertrauenswürdigen Webseite ein (anderes) Rezept für einen Liebestrank; diesmal hat sie sogar Erfolg – bei der Zubereitung und bei der Verabreichung. Als Ringos nächster skurriler Tagtraum stattfand, dachte ich noch, sie stelle sich das nur vor, doch nein: Ihr heißgeliebter Keiju betet tatsächlich den Boden unter ihr an, und so landen beide in seinem Schlafzimmer, er über ihr. Ich fragte mich: »Sie werden doch nicht wirklich …«
Aber nein, natürlich nicht, denn Ringo beginnt zu weinen – die Saat des Zweifels beginnt aufzugehen; die prompt auftauchende und schon obskur gelassen bleibende Yuri tut ihr Übriges. Als sie dann auf Shouma trifft und es zum nächsten (bewusst genauso inszenierten) Streit kommt, wird die Sache jedoch ungewöhnlich. Prinzessin Heute-mal-großzügig verkündet wieder ihre »Survival strategy«, doch was erlebe ich? Die Szene wird nicht nur (deutlich) abgekürzt gezeigt, es spielt auch eine andere Musik.
Und nicht nur das: Die Prinzessin fordert nicht, sie gewährt Ringo das Recht zum Jammern. Und das nutzt diese – interessanterweise in einer U-Bahn, die an praktisch jeder Stelle von einer rot leuchtenden »95« dekoriert wird. Momoka starb jedenfalls am Tag von Ringos Geburt (das war mir nicht so exakt bewusst), aber der eigentliche Knüller – so als Folgenabschluss – war Shoumas Offenbarung: Kanba und er wurden ebenfalls an diesem Tag geboren.
Keine perfekte Folge, aber kurzweilig und irgendwie spannend. Oder anders formuliert: Eine vorzügliche Mischung der Genres, bei der mich eigentlich nur die zwei etwas übertrieben dargestellten Prügeleinheiten (von Ringo für Shouma) gestört haben.
Episode 11 – Penguindrum
