
AcurosVIP
#1Diese Episode beginnt mit der gleichen Ansprach zum Thema Schicksal wie die letzte, doch diesmal durch Shoumas Stimme.
Diese Episode war nicht so mitreißend wie die letzte, aber zumindest informativ. Der rosahaarige Typ, den ich bislang als Bibliothekar bezeichnet habe, heißt Sanetoshi und ist eigentlich so was wie ein Arzt (zumindest nennt er sich so), doch er kommt wie Prinzessin Diesmal-abwesend von einem Ort (oder einem Zeitpunkt), der bislang nur schwammig als »destination of fate« bezeichnet wurde. Arzt trifft es aber schon irgendwie, denn schließlich bringt er eine ominöse rote Medizin mit, die Himari das Leben rettet (auch wenn sie zunächst im Krankenhaus bleiben muss). Diese Medizin hat ihren Preis (wohl für Kanba) – welcher, bleibt vorerst offen.
Die letzte Episode zeigte die Missetat der Eltern der drei Geschwister, diese hingegen die Konsequenzen für die Familie, und zwar ganze 13 Jahre später (und damit etwa drei Jahre vor Beginn der Handlung): Als die Kinder auf ihre Eltern warten, erscheint stattdessen die Polizei, denn die Ermittlung haben endlich Früchte getragen. Dank eines Anrufs ihres Onkels sind Shouma, Kanba und Himari zwar bereit, das Haus zu verlassen (das weniger später eine Polizisteninvasion erlebt), aber so richtig glauben können sie es nicht.
Diese Episode legt auf jeden Fall den Grundstein für die zweite Hälfte, indem sie neue Frage aufwirft: Was hat es mit Sanetoshi auf sich? Will er helfen oder eher das Gegenteil? Schließlich verrät er möglicherweise auch Masako Natsume, wo die zweite Tagebuchhälfte zu finden sei. Er bleibt ein nebulöser Typ, aber zumindest zeigt eine Szene, dass er »die Stimme der Welt hören konnte«, doch nicht als Einziger – Momoka, Ringos Schwester, konnte das ebenfalls, doch sie war laut Sanetoshi nicht willens, auf seine Seite zu kommen. Musste sie deswegen sterben? Lebt ihre Seele etwa in dem Hut, den Himari nun besitzt? Bei der Offenbarung zu Momoka an sich bin ich aber zwiegespalten, denn Ich hätte da bei einer Enthüllung mit mehr Effekt gerechnet; allerdings war die Szene ziemlich interessant gemacht, und viel mehr als Andeutungen erfährt man auch noch nicht.
Ringo scheint hinsichtlich ihrer Identitätskrise wohl an einem Scheideweg zu stehen, aber die Richtung wird noch nicht klar benannt (auch wenn man sich es natürlich denken kann). Ansonsten fangen zwei Figuren an, mir langsam sauer aufzustoßen: Masako, die irgendwie kaum über ihr albernes »I have to crush it soon« hinauskommt, und Kanba, dessen dramaartige Anwandlungen etwas aufgesetzt wirken.
So richtig zufrieden war ich mit dieser Episode nicht: Es wurde inhaltlich einiges geboten, auf Seiten der Inszenierung und Stimmung war der Unterhaltungswert aber eher gedämpft. Als (etwas ältere) Kinder taugen die drei Geschwister, vor allem Kanba, nicht so viel und Ringos Charakterwandel zu einer deutlich weicheren Seiten wirkt einfach zu abrupt, wenn man bedenkt, wie diese Figur zuvor in Szene gesetzt wird. Keiju ist mir generell viel zu glatt, aber vor allem hier – man hat nicht den Eindruck, dass ihn das alles wirklich anficht.
Diese Episode war nicht so mitreißend wie die letzte, aber zumindest informativ. Der rosahaarige Typ, den ich bislang als Bibliothekar bezeichnet habe, heißt Sanetoshi und ist eigentlich so was wie ein Arzt (zumindest nennt er sich so), doch er kommt wie Prinzessin Diesmal-abwesend von einem Ort (oder einem Zeitpunkt), der bislang nur schwammig als »destination of fate« bezeichnet wurde. Arzt trifft es aber schon irgendwie, denn schließlich bringt er eine ominöse rote Medizin mit, die Himari das Leben rettet (auch wenn sie zunächst im Krankenhaus bleiben muss). Diese Medizin hat ihren Preis (wohl für Kanba) – welcher, bleibt vorerst offen.
Die letzte Episode zeigte die Missetat der Eltern der drei Geschwister, diese hingegen die Konsequenzen für die Familie, und zwar ganze 13 Jahre später (und damit etwa drei Jahre vor Beginn der Handlung): Als die Kinder auf ihre Eltern warten, erscheint stattdessen die Polizei, denn die Ermittlung haben endlich Früchte getragen. Dank eines Anrufs ihres Onkels sind Shouma, Kanba und Himari zwar bereit, das Haus zu verlassen (das weniger später eine Polizisteninvasion erlebt), aber so richtig glauben können sie es nicht.
Diese Episode legt auf jeden Fall den Grundstein für die zweite Hälfte, indem sie neue Frage aufwirft: Was hat es mit Sanetoshi auf sich? Will er helfen oder eher das Gegenteil? Schließlich verrät er möglicherweise auch Masako Natsume, wo die zweite Tagebuchhälfte zu finden sei. Er bleibt ein nebulöser Typ, aber zumindest zeigt eine Szene, dass er »die Stimme der Welt hören konnte«, doch nicht als Einziger – Momoka, Ringos Schwester, konnte das ebenfalls, doch sie war laut Sanetoshi nicht willens, auf seine Seite zu kommen. Musste sie deswegen sterben? Lebt ihre Seele etwa in dem Hut, den Himari nun besitzt? Bei der Offenbarung zu Momoka an sich bin ich aber zwiegespalten, denn Ich hätte da bei einer Enthüllung mit mehr Effekt gerechnet; allerdings war die Szene ziemlich interessant gemacht, und viel mehr als Andeutungen erfährt man auch noch nicht.
Ringo scheint hinsichtlich ihrer Identitätskrise wohl an einem Scheideweg zu stehen, aber die Richtung wird noch nicht klar benannt (auch wenn man sich es natürlich denken kann). Ansonsten fangen zwei Figuren an, mir langsam sauer aufzustoßen: Masako, die irgendwie kaum über ihr albernes »I have to crush it soon« hinauskommt, und Kanba, dessen dramaartige Anwandlungen etwas aufgesetzt wirken.
So richtig zufrieden war ich mit dieser Episode nicht: Es wurde inhaltlich einiges geboten, auf Seiten der Inszenierung und Stimmung war der Unterhaltungswert aber eher gedämpft. Als (etwas ältere) Kinder taugen die drei Geschwister, vor allem Kanba, nicht so viel und Ringos Charakterwandel zu einer deutlich weicheren Seiten wirkt einfach zu abrupt, wenn man bedenkt, wie diese Figur zuvor in Szene gesetzt wird. Keiju ist mir generell viel zu glatt, aber vor allem hier – man hat nicht den Eindruck, dass ihn das alles wirklich anficht.
Episode 13 – Penguindrum
