
AcurosVIP
#1Eine ziemlich gute Episode, die vor allem Yuri mehr in den Mittelpunkt stellte – eine Figur, bei der einem ja schon klar war, dass sie mehr als nur Keijus Frau ist – passend also der Episodentitel »The Princess of Lies«.
Das Negative will ich gleich zu Beginn abhandeln: Als Ringo auf Shouma trifft, verhält der sich wie ein Arsch. Ich hätte eine beschämte Reaktion gekauft, aber das? Er weiß seit 3 Jahren, was seine Eltern getan haben; dass Ringo es nun auch weiß, sollte eigentlich nicht diese Art von Frust auslösen. Vor allem aber passt es nicht zum sonst eher freundlichen Shouma. Ringo hingegen hat das Niedlichsein nur vorgetäuscht, ihr Interesse aber keineswegs.
Und so kommt es, dass Yuri, die sich zu Beginn effektiv als Lesbe zu erkennen gibt und ihre Affäre mit ihrer Schauspielkollegin aufgrund von Gelangweiltsein beendet, Ringo einsammelt – ein Schelm, wer da Böses denkt, doch berechtigt wäre es: Die beiden reisen zu einer heißen Quelle (Mädelsabend), und was erst nach einer Aussprache aussieht, artet bald in weit Schlimmeres aus, denn Yuri – die Diebin der anderen Tagebuchhälfte – betäubt die arme Ringo und will, dass sie tatsächlich zu Momoka wird – zu dem Mädchen, welches noch immer von Yuri geliebt wird, denn schließlich war es Momoka, die Yuri so akzeptierte, wie sie war. Es sieht danach aus, als würde Ringo diese Art von Besessenheit nun am eigenen Leib zu spüren bekommen – wortwörtlich.
Kanba ist weiterhin Mr. Secret: Das Geld für Himaris Medizin reicht hinten und vorne nicht, also besorgt er neues – wieder in der U-Bahn, doch diesmal kreuzen gleich fünf dieser Gestalten auf. Das geht Masako, seiner Stalkerin, zu weit, sodass sie sich einmischt – vergeblich; Kanba gibt nicht kleinbei, trotz des metaphorischen Hinweises, dass er am Rande eines Eisberges stünde und bald zu Robbenfutter werden könnte. Sogar ihr Geldangebot wird abgeschmettert, offenbart aber auch klar, dass die beiden eine gemeinsame Vergangenheit haben. Eines ist jedenfalls sehr wahrscheinlich: Kanba ist nicht der leibliche Bruder von Shouma und Himari, und der Natsume-Clan hat wohl auch Dreck am Stecken.
Himari wiederum zeigt erstmals so eine Reaktion wie Neid: Zwei Schals, die sie extra für Hibari und Hikari (auf einer Zeitschrift als Idols abgebildet) gestrickt hat, landen im Müll – und ausgerechnet Sanetoshi weiß sie zu würdigen. Der petzte übrigens zuvor auch Masako, wer die andere Buchhälfte hat – da liegt natürlich die Vermutung nahe, dass jemand Yuri und Ringo im Hotel bald stören wird …
Insgesamt eine gute und kurzweilige Folge, die zu Beginn schwächelt, sich steigert und am Ende in recht dunkle Gefilde abrutscht.
Das Negative will ich gleich zu Beginn abhandeln: Als Ringo auf Shouma trifft, verhält der sich wie ein Arsch. Ich hätte eine beschämte Reaktion gekauft, aber das? Er weiß seit 3 Jahren, was seine Eltern getan haben; dass Ringo es nun auch weiß, sollte eigentlich nicht diese Art von Frust auslösen. Vor allem aber passt es nicht zum sonst eher freundlichen Shouma. Ringo hingegen hat das Niedlichsein nur vorgetäuscht, ihr Interesse aber keineswegs.
Und so kommt es, dass Yuri, die sich zu Beginn effektiv als Lesbe zu erkennen gibt und ihre Affäre mit ihrer Schauspielkollegin aufgrund von Gelangweiltsein beendet, Ringo einsammelt – ein Schelm, wer da Böses denkt, doch berechtigt wäre es: Die beiden reisen zu einer heißen Quelle (Mädelsabend), und was erst nach einer Aussprache aussieht, artet bald in weit Schlimmeres aus, denn Yuri – die Diebin der anderen Tagebuchhälfte – betäubt die arme Ringo und will, dass sie tatsächlich zu Momoka wird – zu dem Mädchen, welches noch immer von Yuri geliebt wird, denn schließlich war es Momoka, die Yuri so akzeptierte, wie sie war. Es sieht danach aus, als würde Ringo diese Art von Besessenheit nun am eigenen Leib zu spüren bekommen – wortwörtlich.
Kanba ist weiterhin Mr. Secret: Das Geld für Himaris Medizin reicht hinten und vorne nicht, also besorgt er neues – wieder in der U-Bahn, doch diesmal kreuzen gleich fünf dieser Gestalten auf. Das geht Masako, seiner Stalkerin, zu weit, sodass sie sich einmischt – vergeblich; Kanba gibt nicht kleinbei, trotz des metaphorischen Hinweises, dass er am Rande eines Eisberges stünde und bald zu Robbenfutter werden könnte. Sogar ihr Geldangebot wird abgeschmettert, offenbart aber auch klar, dass die beiden eine gemeinsame Vergangenheit haben. Eines ist jedenfalls sehr wahrscheinlich: Kanba ist nicht der leibliche Bruder von Shouma und Himari, und der Natsume-Clan hat wohl auch Dreck am Stecken.
Himari wiederum zeigt erstmals so eine Reaktion wie Neid: Zwei Schals, die sie extra für Hibari und Hikari (auf einer Zeitschrift als Idols abgebildet) gestrickt hat, landen im Müll – und ausgerechnet Sanetoshi weiß sie zu würdigen. Der petzte übrigens zuvor auch Masako, wer die andere Buchhälfte hat – da liegt natürlich die Vermutung nahe, dass jemand Yuri und Ringo im Hotel bald stören wird …
Insgesamt eine gute und kurzweilige Folge, die zu Beginn schwächelt, sich steigert und am Ende in recht dunkle Gefilde abrutscht.
Episode 14 – Penguindrum
