
AcurosVIP
#1Sagte ich nicht, dass der Zug (bzw. U-Bahn) des Humors abgefahren sei? Gut, ist er auch, aber ein kleiner Wagon kommt immerhin nochmal angerollt, als Hibari und Hikari, also Double-H, vermummt beim Zuhause der Takakuras aufkreuzen und Himari besuchen wollen. Das wirkt selbstverständlich so verdächtig, dass Ringo endlich mal wieder ordentlich Feuer im Verhaltensofen macht.
Leider aber nicht lang, denn kaum ist ihr Shouma da, verfällt sie wieder in ihrem übermäßig liebes, leicht schüchternes Gehabe, aber zum Glück auch nicht lang, denn die Szene – Himari ist nie beim Onkel angekommen, Shouma ist zerknirscht – dient ohnehin als Überleitung auf das, was einen Großteil der Folge ausmacht: Kanbas moralischen Absturz und die vergeblichen Versuche zweier Damen, ihn wieder auf Kurs zu bringen – Versuche, bei denen sie viel mehr Einsatz zeigen (und Risiken eingehen), als diese undankbare – ich bitte vorab um Verzeihung – Pissbacke eigentlich verdient hätte …
Himari ist natürlich bei Kanba im Hauptquartier der Tunichtgute. Dort werden Unmengen Kleinausgaben dieser Teddymechas (aus der Entry-Sequenz der Prinzessin Ja-wo-ist-die-eigentlich-abgeblieben) produziert, und zwar ganz sicher nicht für wohltätige Zwecke. Himari argumentiert sich nach Leibeskräften, doch es nützt nichts: Sie habe keine Angst mehr vorm Sterben und Kanba habe ihr genug gegeben, doch der bleibt hart und faselt sogar davon, die Welt in Flammen aufgehen zu lassen, wenn seine vermeintliche Schwester stirbt. Tja, »nomen est omen«: Wenig später verlässt Himari das Quartier und landet direkt im Pinguin-Aquarium, fleht Gott an, ihr alles (auch das Leben) zu nehmen und es Kanba zu geben – und genau das scheint zu passieren …
Masako hat auch kein Glück damit, ihren leiblichen Bruder auf den Pfad der Tugend zu bringen. Mitten in der Stadt lässt Kanba zu ihrem Entsetzen mehrere Polizeiautos in die Luft fliegen, flüchtet (mit ihr im Schlepptau) in ein Labyrinth unterhalb der Stadt und lyncht dort noch mehr Polizisten. Masako will in ihrer Verzweiflung nur noch eines: ein weiteres Mal »kleine Schwester« genannt zu werden. Doch nicht einmal das gönnt ihr Kanba, obwohl sie ihm danach sogar in die Dunkelheit folgen würde. Die Polizei ist nicht weit, am Ende geht Kanba mit Schusswunde zu Boden und Masako opfert sich für den undankbaren Wicht in einer ausnahmsweise nicht albern inszenierte Szene, die mit feiner orchestraler Musik unterlegt wurde.
Auch Yuri hat’s nicht leicht, denn ihr Keiju hat den Angriff aus der letzten Folge abgefangen und fiel kurz darauf ins Koma. Davor resümiert er noch darüber, dass beide eigentlich schon als Kinder verloren waren, in dieser Hinsicht nicht die Einzigen sind und eigentlich nur jemanden gebraucht haben, der ihnen das Gefühl gibt, geliebt zu werden – Momoka eben. Einzig positiver Nebeneffekt des Vorfalls: Ringo erhält eine Tagebuchhälfte zurück, doch was sie damit macht, wird sich erst zeigen.
Zwei Rückblenden (»flashback«) erwähne ich zum Abschluss. In der einen drängt Kanba seinen Vater, seine Geschwister Masako und Mario zum Natsume-Clan zurückzuschicken, damit die beiden ein normales Leben führen können (was ja nun nicht wirklich geklappt hat). Doch die andere, erst nach dem Abspannlied, ist viel interessanter: Sie zeigt einen zehn Jahre jüngeren Shouma in einem Käfig. Da lauert wohl schon die nächste gravierende Erkenntnis auf mich …
Leider aber nicht lang, denn kaum ist ihr Shouma da, verfällt sie wieder in ihrem übermäßig liebes, leicht schüchternes Gehabe, aber zum Glück auch nicht lang, denn die Szene – Himari ist nie beim Onkel angekommen, Shouma ist zerknirscht – dient ohnehin als Überleitung auf das, was einen Großteil der Folge ausmacht: Kanbas moralischen Absturz und die vergeblichen Versuche zweier Damen, ihn wieder auf Kurs zu bringen – Versuche, bei denen sie viel mehr Einsatz zeigen (und Risiken eingehen), als diese undankbare – ich bitte vorab um Verzeihung – Pissbacke eigentlich verdient hätte …
Himari ist natürlich bei Kanba im Hauptquartier der Tunichtgute. Dort werden Unmengen Kleinausgaben dieser Teddymechas (aus der Entry-Sequenz der Prinzessin Ja-wo-ist-die-eigentlich-abgeblieben) produziert, und zwar ganz sicher nicht für wohltätige Zwecke. Himari argumentiert sich nach Leibeskräften, doch es nützt nichts: Sie habe keine Angst mehr vorm Sterben und Kanba habe ihr genug gegeben, doch der bleibt hart und faselt sogar davon, die Welt in Flammen aufgehen zu lassen, wenn seine vermeintliche Schwester stirbt. Tja, »nomen est omen«: Wenig später verlässt Himari das Quartier und landet direkt im Pinguin-Aquarium, fleht Gott an, ihr alles (auch das Leben) zu nehmen und es Kanba zu geben – und genau das scheint zu passieren …
Masako hat auch kein Glück damit, ihren leiblichen Bruder auf den Pfad der Tugend zu bringen. Mitten in der Stadt lässt Kanba zu ihrem Entsetzen mehrere Polizeiautos in die Luft fliegen, flüchtet (mit ihr im Schlepptau) in ein Labyrinth unterhalb der Stadt und lyncht dort noch mehr Polizisten. Masako will in ihrer Verzweiflung nur noch eines: ein weiteres Mal »kleine Schwester« genannt zu werden. Doch nicht einmal das gönnt ihr Kanba, obwohl sie ihm danach sogar in die Dunkelheit folgen würde. Die Polizei ist nicht weit, am Ende geht Kanba mit Schusswunde zu Boden und Masako opfert sich für den undankbaren Wicht in einer ausnahmsweise nicht albern inszenierte Szene, die mit feiner orchestraler Musik unterlegt wurde.
Auch Yuri hat’s nicht leicht, denn ihr Keiju hat den Angriff aus der letzten Folge abgefangen und fiel kurz darauf ins Koma. Davor resümiert er noch darüber, dass beide eigentlich schon als Kinder verloren waren, in dieser Hinsicht nicht die Einzigen sind und eigentlich nur jemanden gebraucht haben, der ihnen das Gefühl gibt, geliebt zu werden – Momoka eben. Einzig positiver Nebeneffekt des Vorfalls: Ringo erhält eine Tagebuchhälfte zurück, doch was sie damit macht, wird sich erst zeigen.
Zwei Rückblenden (»flashback«) erwähne ich zum Abschluss. In der einen drängt Kanba seinen Vater, seine Geschwister Masako und Mario zum Natsume-Clan zurückzuschicken, damit die beiden ein normales Leben führen können (was ja nun nicht wirklich geklappt hat). Doch die andere, erst nach dem Abspannlied, ist viel interessanter: Sie zeigt einen zehn Jahre jüngeren Shouma in einem Käfig. Da lauert wohl schon die nächste gravierende Erkenntnis auf mich …
投稿の最終更新日時は 22.03.2021 05:10 です。
Episode 22 – Penguindrum
